Kinderbuch-Klassiker



Das Thema der Erzählnacht 2019 lautet:  «Wir haben auch Rechte!». Dazu gibt es eine grosse Fülle an Kinderbuch-Klassikern. Ganz offensichtlich bleiben gut geschriebene Bücher, die sich mit den Rechten von Kindern befassen, immer aktuell und das ist auch (sehr) gut so. Man denke etwa an die Bücher von Astrid Lindgren, allen voran natürlich an «Pippi Langstrumpf», aber auch an «Ronja Räubertochter», an «Die Brüder Löwenherz» oder «Lotta aus der Krachmacherstrasse». Selbst in Johanna Spyris «Heidi» geht es unter anderem darum, dass Heidi ihren Willen auf der Alp zu leben, schliesslich durchsetzt. Erich Kästner thematisierte bereits im Jahr 1931 im Buch «Pünktchen und Anton» die Rechte der Kinder, weitere Bücher dazu folgten: «Das doppelte Lottchen» beispielsweise oder «Das fliegende Klassenzimmer».

Später sind es Autorinnen wie Christine Nöstlinger, die sich in all ihren Büchern den Sorgen und Nöten von Kindern annimmt, oft sehr geistreich und humorvoll bestärkt sie ihre Leserinnen und Leser immer wieder darin, sich für ihre Bedürfnisse, Rechte und Interessen zu wehren. Sie meinte in einem Interview: «Um zu wissen, was ihr laut schreien sollt, um zu wissen, wofür ihr kämpfen sollt, um zu wissen, wo ihr mit dem Verändern anfangen sollt, können Bücher eine Hilfe sein, die ihr von sonst niemandem bekommt. » Man denke in diesem Zusammenhang auch an zahlreiche Bücher von Mirjam Pressler oder an «Momo» von Michale Ende.

Warum also nicht einmal wieder zu einem Klassiker greifen? Eine Vielzahl dieser Klassiker sind in unterschiedlichen Formaten erschienen. Es gibt Bilderbücher, Erstlesetexte, Sammelbände und oft auch Hörfassungen oder gar Filme. Zudem können diese Klassiker der Kinderliteratur in den meisten Bibliotheken kostenlos ausgeliehen werden.

Maria Riss

Judith Kleinschmidt: Sofabanditen oder die verrückte Befreiung der Hühner

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