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Algorithmische Affordanzen für Personen mit tiefen digitalen Kompetenzen Algorithmische Affordanzen für Personen mit tiefen digitalen Kompetenzen

Zusammenfassung

Eine Recherchearbeit wie KI-Systeme so intuitiv und vertrauensvoll wie möglich gestaltet werden können.

Schlüsselbegriffe

Recherche, KI, Affordanzen, React

Zielsetzung

Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, durch welche algorithmischen Affordanzen das Vertrauen in das System für Personen mit tiefen digitalen Kompetenzen erhöht werden kann und diese in einem funktionsfähigen Prototyp umzusetzen. Es soll eine Lösung geschaffen werden, welche die anwendende Person mithilfe von künstlicher Intelligenz bei der Suche nach dem gewünschten Inserat unterstützt und gleichzeitig der Person auch das Vertrauen gibt, mit dem Algorithmus wie gewünscht interagieren zu können. Anwendende Personen welche geringe digitale Kompetenzen aufweisen, verstehen möglicherweise nicht, wie ein Algorithmus auf ihre Eingaben reagiert was zu Angst und Irritation führen kann. Die Nutzenden können möglicherweise nicht nachvollziehen, warum bestimmte Vorschläge gemacht werden oder woher das System ihre Präferenzen kennt. Daher ist es wichtig, dass das System eine positive Beziehung zu den Nutzenden aufbaut und Ihnen die Kompetenz geben kann, sich selbstständig in diesem neuen Umfeld zu bewegen.

Ausgangslage

Künstliche Intelligenz und deren Anwendungsbereich erleben gerade ein exponentielles Wachstum. In immer mehr Bereichen des alltäglichen Lebens ist sie anzutreffen und erleichtert uns das Leben an vielen Ecken und Enden. Ein grosser solcher Bereich umfasst die Empfehlungssysteme welche der anwendenden Person Vorschläge, basierend auf deren Verhalten, machen kann. Doch deren Potenzial wird oftmals leider nicht komplett ausgeschöpft und eine sorgfältige Analyse verschiedener Aspekte, wie zum Beispiel Fachwissen, Zeitaufwand, Entscheidungsrisiko und Kontext des Systems, ist für die Auswahl der richtigen Affordanz notwendig. In Zusammenarbeit mit one11 wurde während der Corona-Pandemie von 2020 eine Softwarelösung entwickelt, mit deren Hilfe anwendende Personen die Möglichkeit haben Dienstleistungen anzubieten und in Anspruch zu nehmen. Hierbei handelt es sich um eine Software, welche auf eine Tischplatte projiziert wird und mit welcher anhand von Touch-Eingaben interagiert werden kann, um Inserate zu suchen, anzubieten und weitere relevante Funktionen.

Ergebnisse

Nach einer intensiven Recherche wurde ein Prototyp entwickelt, welcher via Usertests auf seine Nutzendenfreundlichkeit getestet wurde. Es konnten viele Aspekte erkannt werden, welche in der Entwicklung von KI-Systemen von Relevanz zeugen. Möglichkeiten das Vertrauen der Anwendenden zu erhöhen, sowie ihr Verständnis in den Algorithmus zu steigern konnten ausgemacht werden. Ebenfalls war es sehr interessant zu sehen, mit welchen Problemen Personen mit tiefen digitalen Kenntnissen zu kämpfen haben und wie diesen entgegengewirkt werden kann. Der Prototyp analysiert die vorhandenen Beispiel-Dienstleistungen und stellt den Nutzenden danach Fragen zu ihrem allgemeinen Gemütszustand, sowie ihren aktuellen Interessen. Nachdem eine vordefinierte Menge an Fragen beantwortet wurde, schlägt das System der nutzenden Person Dienstleistungen vor, welche für sie aktuell interessant sein könnten.

Ilex
Projektdaten

Projektdauer 19.02.2024 - 16.08.2024
Aufwand in Personenstunden 360
Teamgrösse 1

Auftraggeber
NW

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Technik
Klosterzelgstrasse 2
5210 Windisch

Projektteam

Meier Lukas lukas.meier3@students.fhnw.ch

Kontakt

Fedosov Anton anton.fedosov@fhwn.ch
Pott Katja katja.pott@fhwn.ch

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