Das digitale Dashboard bietet verschiedenen Nutzern innerhalb einer medizinischen Einrichtung die Möglichkeit, gemeinsam und effizient die Produktion von 3D-Produkten zu tätigen, verfolgen oder zu analysieren. Es bietet für jeden Nutzer eine individuelle Ansicht, mit persönlichem Informationsbedarf und Berechtigungen, die in Kombination mit modernen UI-Elementen eine angenehme User Experience für das ganze Team bietet.
UI-/UX-Design, React, Tailwind, Dashboard, 3D-Druck, Medizin
Das Ziel dieser Arbeit ist es einerseits zu überprüfen, welche Nutzer existieren, was die individuellen Ziele sind, was das Kernziel ist und wie die Herstellungsprozesse unter Einhaltung der medizinischen Richtlinien durch die verschiedenen Nutzer ausgeführt oder getrackt werden. Andererseits, ist das Ziel ein passendes UI-/UX-Design für die verschiedenen Nutzer zu entwickeln und zu validieren. Schlussendlich, soll eine prototypische Lösung implementiert werden.
Die medizinische Technologie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und Patienten mit verschiedenen Verletzungen profitieren von neuen Techniken und Lösungen. Heutzutage benutzen Spitäler wie das Universitätsspital Basel bereits solche Techniken und Technologien, wie zum Beispiel die Nutzung von medizinischen Produkten (Implantate, Schablonen, Modelle). Die genannten medizinischen Produkte werden für spezifische Patienten mit einem 3D-Drucker hergestellt und erfordert enorme Präzision. Jeder Patient erhält ein persönlich angefertigtes Produkt, weshalb genaue Daten zuerst abgemessen werden müssen. Dabei werden diese Produkte bei einem externen Anbieter bestellt und ins Spital geliefert. Im vorherigen IP5-Projekt "Virtual Assistant for the 3D print workflow of medical implants" wurde analysiert, wie vorteilhaft die Produktion innerhalb der Spitäler wäre, anstatt sie extern zu bestellen. Es wurde weiterhin untersucht, ob die regulatorischen und medizinischen Anforderungen für solch eine Umstellung erfüllt beziehungsweise möglich wären. Jedoch erfüllt das IP5-Projekt nicht alle Anforderungen für eine komplette Softwarelösung. Aus diesem Grund muss für die interne Produktion von medizinischen 3D-Produkten eine Softwarelösung entwickelt werden, welche die Interessen verschiedener Nutzer respektiert und ein gemeinsames Arbeiten aller Nutzertypen ermöglicht.
Das Ergebnis ist eine prototypische Webapplikation, welche für verschiedene Nutzer eine individuelle Ansicht für das Erreichen der persönlichen Ziele und des Gesamtziels ermöglicht.
Projekttyp: Bachelor Thesis Informatik mit Vertiefung iCompetence
Projektdauer: Februar 2022 bis August 2022
Aufwand in Stunden: 360h
Teamgrösse: 1 Person
Daniel Seiler, FHNW Hochschule für Life Sciences, Institut für Medizinal und Analysetechnologien
Bojan Calic
Kathrin Koebel, kathrin.koebel@fhnw.ch
Prof. Dr. Arzu Cöltekin, arzu.coltekin@fhnw.ch