Tool zur Fehlerdetektion in der Konfiguration von eMobilität-Ladelösungen.
eMobility, Ladelösung, Elektromobilität, Konfiguration, eCar, Validierung, Visualisierung, Fehlersuche
Das Ziel dieser Arbeit ist es verschiedene Ansätze zu untersuchen, um die Konfiguration einer Megalog-Installation benutzerfreundlicher und fehlerresistenter zu gestalten. Anschliessend gilt es aus den Erkenntnissen einen Prototypen zu erstellen. Dabei soll der Prototyp die Benutzenden bei der Erstellung, der Bearbeitung und der Validierung der Konfiguration möglichst unterstützen.
In Zeiten des Umdenkens hat sich ein Trend zu den Elektrofahrzeugen hin ergeben. Mit diesem Trend hat sich die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf unseren Strassen deutlich erhöht. Dies stellt uns vor neue Herausforderungen. Denn nun müssen bestehende und neu gebaute Parkplätze mit elektrischen Ladestationen aufgerüstet werden, damit die Elektrofahrzeuge geladen werden können. Es genügt nicht, einfach ein neues Kabel zum Parkplatz hin zu verlegen. Der zusätzlich benötigte Strom kann nämlich zu Energieengpässen führen, die wir in sämtlichen Bereichen unseres täglichen Lebens zu spüren bekommen würden. Das Startup Megalog AG bietet für dieses Problem eine Ladelösung an, welche geschaltete und separat gezählte Werkstatt-Steckdosen verwendet. Durch die separate Schaltung kann das System bei einer zu hohen Last die Phase wechseln und so die Lasten auf die Phasen verteilen. Für die Ladelösung wird eine YAML-Konfigurationsdatei benötigt, die aktuell von Hand bearbeitet und validiert wird. Diese manuelle Bearbeitung ist äusserst fehleranfällig. Die Arbeit hat daher das Ziel die Frage zu klären, wie ein Dokument am effizientesten validiert und die gefundenen Fehler dem Benutzer angezeigt werden können.
Der erarbeitete Prototyp bietet einen Ansatz zur Validierung, die möglichst nahe an der Fehlerquelle stattfindet. Dies bedeutet, dass das entwickelte Tool die Fehlertypen Syntax, Werttypen und Überprüfung der Vollständigkeit der benötigten Wertefelder und Kategorien aufdecken soll. Selbstverständlich sind auch definitionsgemäss korrekte aber den Wertekriterien widersprechende Fehler abgedeckt (positiver int-Wert wird erwartet und minus vier wird als Wert angegeben). Des weiteren bietet das Tool in jenen Bereichen mit einem bekannten Wertespektrum den Benutzenden Eingabevorschläge an. Somit dient es den Benutzenden als Hilfestellung damit eine solche Konfiguration möglichst effizient durchführbar ist. Der Prototyp ist explizit für die Anwendung in einem Editor ausgelegt. Ein Benutzerinterface konnte jedoch aus den Limitierungen der verwendeten OpenHab-Visualisierung im Umfang dieser Arbeit nicht realisiert werden. Der erarbeitete Prototyp kann noch nicht sämtliche potentiell auftretende Fehler aufdecken, bietet aber ein zuverlässiges Werkzeug für die Praxis. Insbesondere daher da das Tool unabhängig von Serververbindungen einsetzbar ist. Nun gilt es das entwickelte Tool in der Praxis zu testen und eine erneute Bedarfsanalyse nach den erfolgten Praxiseinsätzen durchzuführen. Nebst der Deckung von neu entstandenen Anforderungen, kann in einem weiteren Schritt das detektierbare Fehlerspektrum erweitert werden.
Projektart: Bachelor Thesis
Projektdauer: 20.09.2021 - 25.03.2022
Aufwand in Personenstuden: 180 h
Teamgrösse: 1 Person
Megalog AG
Markus Bossert
Maihofstr. 83
6006 Luzern
megalog.ch
Roger Sutter
roger.sutter@students.fhnw.ch
Prof. Dr. Jürg Luthiger
juerg.luthiger@fhnw.ch
Sandro Schwager
sandro.schwager@students.fhnw.ch