
Prototyp-Applikation eines Konfigurators für Lichtsysteme.
Javascript, React, Redux, Three.js, WebGL

Im Zuge dieses Projekts wurden die Grundlagen zur Umsetzung eines Web-Konfigurators für Lichtsysteme erarbeitet. Vordringlich sollte ein geeigneter Technologie-Stack gefunden werden, welcher es ermöglicht, einen Konfigurator mit grafischer Komponente zur Darstellung der aktuellen Konfiguration umzusetzen. Ebenfalls sollte eine Grundlage für das Vorgehen zur Erstellung der Logik eines solchen Konfigurators geschaffen werden. Dies in Form eines Konzepts zur Erstellung einer Applikations-Logik aus der Logik, mit welcher die Komponenten eines Lichtsystems in der Realität kombiniert werden können. Ebenfalls wurde untersucht, welche Ansätze der Nutzer-Interaktion und Führung angewendet werden können, um es potenziellen Nutzern leichter zu machen, einen Konfigurator schnell und ohne Schulungen anzuwenden. Alle erarbeiteten Konzepte sollten anschliessend in einer Prototyp-Applikation umgesetzt werden.
Professionelle Lichtsysteme sind seit längerer Zeit standardmässig im Einsatz, um zum Beispiel Industrie- oder Bürogebäude zu beleuchten. Diese Systeme sind in den letzten Jahren deutlich flexibler geworden und bieten heute verschiedene Beleuchtungsoptionen, um unterschiedlichste Bedürfnisse abzudecken. Diese Vielfalt und die damit einhergehenden Optionen können einem Kunden oft nur schwer vermittelt werden. Um die Kunden zu unterstützen, müssen Visualisierungen, Stücklisten und Einbau-Skizzen erstellt werden. Alle diese Arbeiten erfordern grosses Know-how und Kompetenzen mit den entsprechenden Werkzeugen. Eine professionelle Lichtplanung ist deshalb unumgänglich und macht die Verwendung dieser Lichtsysteme kostenintensiv.
Die Prototyp Applikation hat aufgezeigt, dass der vorgeschlagene Technologiestack (siehe Abbildung unter Schlüsselbegriffe) gut geeignet ist, um einen Licht-Konfigurator umzusetzen. Der Prototyp war sehr reaktiv und hat auf Inputs schnell und zuverlässig reagiert. Ebenfalls hat sich das Konzept zur Erstellung der Applikations-Logik bewährt, wenn diese auch nicht vollständig umgesetzt werden konnte. Das Milum System war schlicht zu umfangreich. Abschiessend hat sich das Interaktionsdesign und die Nutzerführung als kompliziert herausgestellt. Potenzielle Nutzer sind entweder mit Design-Tools wie Photoshop und InDesign vertraut oder haben Erfahrung im Bereich CAD wie z. B. mit AutoCAD und Cadwork. Der Markt für derartige Anwendungen ist breit und die Anwendungen haben stark unterschiedliche Interaktions-Muster und Möglichkeiten. Dies macht es unmöglich, ein allgemeingültiges Konzept für einen Konfigurator abzuleiten. Entsprechend muss in einer Applikation auf ausreichende und gut gestaltete Tutorials und Hilfsartikel zurückgegriffen werden, um allen Nutzern die Möglichkeit einer zufriedenstellenden Nutzererfahrung zu bieten.
RIBAG Licht AG
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