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Palim-Palim

Palim-Palim
Zusammenfassung

Ein Videochat-Videospiel für Kinder und betagte Menschen

Schlüsselbegriffe

Gaming für betagte Menschen, Gaming für Kinder, Videochat, JavaScript, WebRTC, Three.js, node.js

Zielsetzung

Wie lässt sich Videotelefonie mit Videospielen kombinieren, damit Grosseltern und Enkel übers Netz miteinander spielen und sich gleichzeitig unterhalten können? Um diese Frage zu beantworten, wurde Palim-Palim konzipiert, implementiert und getestet.

Ausgangslage

Zeit zusammen zu verbringen ist mit Einflüssen wie der COVID-19-Pandemie oder auch für weit entfernt lebende Verwandte gar nicht so leicht. Immer mehr Grosseltern greifen deswegen in der Kommunikation mit ihren Enkelkindern auf Videotelefonie zurück. Für Eltern und Grosseltern kann es teilweise anstrengend sein, wenn Kinder trotz bester Bemühungen ihrerseits im Videochat unbeteiligt erscheinen. Kinder sind oft vom Gespräch schnell gelangweilt. Ein Videospiel wie Palim-Palim bietet hierzu ein Mittel, um Kinder besser in das Gespräch mit ihrem Gegenüber einzubeziehen.

Ergebnisse

Das entwickelte Tablet-Videospiel Palim-Palim verwendet WebRTC zur Erstellung des Videochats. Es verfügt über an das Alter der Spielenden angepasste Gameplay-Elemente, umgesetzt als 3D-Welt mit Three.js. Das Spiel dient als Proof of Concept für weitere Videospiele mit integriertem Videochat. Resultate aus ersten Spieletests deuten darauf hin, dass ein Videochat vor allem für die Kinder sehr viel Potenzial als Gameplay-Element hat. Durch die spielerische Komponente verlieren Kinder weniger schnell das Interesse an der Unterhaltung. Ältere Leute schätzen dabei generell die sozialen Aspekte des Spielens. Ein Einfluss auf die Kommunikation zwischen den Spielenden konnte nicht nachgewiesen werden. Ergänzende Literaturrecherchen haben zudem gezeigt, dass Spiele mit Videochats eine gute Möglichkeit bieten, Beziehungen zwischen Generationen auch über weite Distanzen fördern können.

Projektdaten

Projektdauer: Februar 2021 - August 2021
Aufwand: 720 Stunden
Teamgrösse: 2 Personen

Auftraggeber

FHNW Institut für Data Science, Myosotis-Garden

Projektteam

Daniel Obrist

Severin Peyer

Kontakt

Marco Soldati, marco.soldati@fhnw.ch

Tabea Iseli, tabea.iseli@fhnw.ch

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