Kumba - Der smarte Schutzengel im digitalen Zuhause
Stromsparen ist nicht immer einfach. Neue Technologien vereinfachen dieses Unterfangen, aber nicht jeder ist in der Lage, diese auch zu benutzen. Meistens wird dabei die Altersgruppe von 65+ vernachlässigt. Wir wollen speziell für diese Zielgruppe das Stromsparen vereinfachen und dabei die Sicherheit erhöhen.

Ausgangslage
Die Smart-Meter-Technologie ist eine super Erfindung, von der nicht nur die Stromlieferanten, sondern auch die Strombezieher profitieren können. Mittels angeschlossenen Geräten an der Kundenschnittstelle des Smart Meters können Privatpersonen ihren Strombezug klar erkennen. Bei dieser Technologie wurden allerdings die älteren Menschen nicht berücksichtigt. Gerade diese Zielgruppe könnte aber stark davon profitieren.
Zielsetzung
Ziel ist es, eine Applikation zu entwickeln, die älteren Menschen sowohl einen Überblick über ihren Stromverbrauch bietet als auch zur Erhöhung der Sicherheit im eigenen Zuhause beiträgt. Dabei soll die Anwendung intuitiv bedienbar und klar strukturiert sein, um eine einfache und verständliche Nutzung zu gewährleisten.
Bild 1
Einstellungen: Hier können Angehörige eingeladen werden und GPS- und Erinnerungsfunktionen aktiviert werden.
Bild 2
Stromverbrauch: Monatsansicht mit Vergleichshaushalt. Hier wird der monatliche Stromverbrauch inklusive Vergleichshaushalt in Tagesintervallen dargestellt.
Bild 3
Geräte-Übersicht: Hier werden aktive Geräte dargestellt. Die Farbe markiert den Verbrauch (Rot steht für viel, Grün für wenig).
Ergebnisse
Die Arbeit macht deutlich, dass es im Energiebereich eine altersgerechte Digitalisierung braucht. Dabei wurden auch die heutigen technischen Grenzen sichtbar. Trotzdem stellt die entwickelte Anwendung einen sinnvollen Schritt nach vorne dar. Am Ende lässt sich sagen, dass die Webapp einen neuartigen Beitrag dazu leistet, Smart-Meter-Systeme inklusiver zu gestalten, mit der Chance, sowohl die Energieeffizienz als auch die digitale Teilhabe und Sicherheit im Alltag älterer Menschen zu verbessern. Was erreicht wurde:
- Webapplikation für Menschen mit einem Alter über 65 Jahren.
- Grafische Darstellung der Stromverbrauchsdaten in Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresansicht.
- Grafische Darstellung des Verbrauchs eines Vergleichshaushalts.
- Grafische Darstellung des Grundverbrauchs des Hauses.
- Eine Übersicht der möglichen aktiven Geräte.
- Eine Funktion, welche prüft, ob alle Geräte ausgeschaltet sind. (Nützlich beim Schlafengehen oder Verlassen des Hauses)
- Ein Maskottchen namens "Kumba", welches den User:innen Tipps gibt.
- Nutzen von echten und historischen Daten.
Von den aufgelisteten Features, welche erreicht wurden, mussten ein paar simuliert werden, da die heutige Technologie noch nicht weit genug entwickelt ist. Dennoch konnte mit Hilfe des Simulierens von Daten eine Web-Applikation entwickelt werden, welche Stromsparen und Sicherheit für ältere Menschen vereinfacht.
Technische Schlüsselbegriffe
- Smart Meter Ein digitaler Zähler, der den Energieverbrauch automatisch und in regelmässigen Abständen erfasst und überträgt.
- Springboot Ein Java-Framework für Webapplikationen.
- React Eine JavaScript-Bibliothek zur Erstellung interaktiver Benutzeroberflächen.
Kund:in
Norbert Seyff FHNW
Team
Francine Schwarb
Raphael Kumbartzki
Betreuerin
Nitish Patkar
Norbert Seyff