Mit dieser Arbeit und der aufgebauten Testumgebung haben wir aufgezeigt, dass viel Potential für die Anwendung von Best-Practices aus der Softwareentwicklung in Bezug auf den Konfigurationsprozess im Industrial Internet of Things (IIoT) Umfeld besteht. Mit den richtigen Designaspekten, Frameworks und Tools lässt sich der Konfigurationsprozess nicht nur vereinfachen, sondern auch stark automatisieren.
Industrial IoT, CUE, Jsonnet, Dhall, CI/CD
Das Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation verschiedener Ansätze für das Erstellen von Konfigurationen von IIoT-Systemen, um schlussendlich die Chancen, aber auch die Grenzen solcher Konfigurationsansätze im Kontext der industriellen Systeme aufzeigen zu können. Bestehende Ansätze wie Jsonnet oder CUE sollen deshalb für den Einsatz an zwei konkreten IIoT-Beispielen untersucht, implementiert und verglichen werden.
In der Softwareentwicklung existieren Design Prinzipien, Paradigmen und Best-Practices. Diese können in einem IIoT-Konfigurationsmanagement ebenfalls von Nutzen sein. Bis anhin, werden solche Prinzipien im IIoT Umfeld gar nicht, oder nur sehr spärlich eingesetzt.
Die Analyse verdeutlichte, dass ein Konfigurationsframework einen hohen Mehrwert bietet und den Konfigurationsprozess dank Automatisierung, Validierung, Dokumentation und Standards vereinfacht. Eine Integration von bestehenden Konfigurationsdateien ist einfach und teilweise automatisiert durchführbar. Dies zeigt, dass Best-Practices und Paradigmen aus der Softwareentwicklung vermehrt im IIoT
Konfigurationsprozess integriert werden sollten, um die Pain-Points von Konfigurations- und Domänenexperten zu lindern.
1 Semester, Aufwand in Personenstunden 360h (180 pro Person), Teamgrösse: 2
Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Technik Bahnhofstrasse 6 5210 Windisch Institut für Mobile und Verteilte Systeme Prof. Dr. Jürg Luthiger
Jeffrey Honold
Nicola Suter
Jürg Luthiger juerg.luthiger@fhnw.ch