Die Forschungsarbeit untersucht Navigationen und Positionierungen von holografischen Elementen mit der HoloLens. Möglichkeiten wurden konzipiert und implementiert. Mit Hilfe einer Nutzerstudie wurden die besten Möglichkeiten evaluiert.
Holografische Brille, Navigation, Positionierung, HoloLens
Es sollen folgende Fragen beantwortet werden:
Im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Firma Augmenticon im Bereich der Pharmazie untersucht
das IIT die Unterstützung, Kontrolle und Dokumentation notwendiger Arbeitsschritte in der Produktion unter
Verwendung von tragbaren Augmented-Reality-Devices wie der MS HoloLens.
Augmented Reality ist im Gegensatz zur virtuellen
Realität nicht umweltschliessend,
sondern fügt der Realität digitale Elemente hinzu.
Nicht nur der konkrete Fall, der im Projekt behandelt wird, sondern für die allgemeine
Anwendung der Augmented Reality fehlen in vielen Bereichen noch genaue Daten und
Erkenntnisse.
Eine grundsätzliche Frage der Forschung ist, wie holografische Elemente zur Unterstützung von
Prozessen eingeführt werden können. Diese Grundsatzfrage ruft untergeordnete Fragen hervor.
Für die Augmenticon sind Forschungsfragen im Bereich der Platzierung und
Navigation zu holografischen Elementen konkret offen.
Hierbei wird die Fragestellung von Objekt Tracking abgegrenzt.
Da Objekt Tracking mit kleinen, schwer unterscheidbaren Elementen andere Fragenstellungen aufwirft, soll
sich die
Forschung auf "Holografische User Guidance ohne Objekt Tracking" fokussieren.
Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden fünf Phasen durchlaufen.
Phase 1; Durch Literaturrecherche wurde eine starke Grundlage für die beantwortung der
Leitfragen gebaut.
Phase 2; In der Konzeption wurden Mockups für Navigations- und
Positionierungsmöglichkeiten sowie ausführliche Beschreibungen, Vor- und Nachteile und Variationen
beschrieben.
Phase 3; Die Implementation der Konzepte mit Unity, MRTK 2 und der Microsoft HoloLens
wurde mit sieben der zehn Navigationskonzepte, sowie mit zwei der fünf Positionierungskonzepte
durchgeführt.
Phase 4; In der Nutzerstudie mit 17 Probanden wurden Daten automatisch und manuell
zu Effektivität, Effizienz und Nutzerfreundlichkeit erhoben.
Phase 5; Die Evaluation analysiert und interpretiert die durch die Nutzerstudie
gesammelten Daten.
Es stellt sich heraus, dass für die Navigation die Mehrdimensionalität der Informationen eine
wesentliche Rolle spielt.
So ist ein Frontalkompass (eindimensional) "schlechter" in der Gesamtwertung als die Mischung aus einem
dynamischen 3D-Pfeil und Highlights.
Mit Hilfe des erarbeiteten Kibana-Dashboards (aus dem ELK-Stack) kann die Nutzerstudie weitergeführt und
optimale Navigationen für Benutzergruppen und spezifische Applikationen ausgesucht werden.
| Projekttyp: | Informatik Projekt 5 (IP5) |
| Projektdauer: | 19.09.2022 bis 20.01.2023 |
| Teamgrösse: | 2 Personen |
| Aufwand pro Person: | 180 Stunden |
FHNW Hochschule für Technik Institut für Interaktive Technolgien Prof. Dr. Hilko Cords hilko.cords@fhnw.ch
FHNW Hochschule für Technik Institut für Interaktive Technolgien Yves Simmen yves.simmen@fhnw.ch
Beide im Auftrag der Augmenticon
Colin Herzog - colin.herzog@students.fhnw.ch Daniel von Atzigen - daniel.vonatzigen@students.fhnw.ch
Prof. Dr. Hilko Cords - hilko.cords@fhnw.ch
Yves Simmen - yves.simmen@fhnw.ch