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Realisierung eines robusten physischen Testclients

Zusammenfassung

Ziel war die Umsetzung eines sicheren, physischen Testclients. Dieser kann remote, ganz ohne manuelle Interaktion verwaltet werden. Bereitgestellt werden diese Funktionen von einem eigenständigen Service. Durch diesen kann der Client hochgefahren, neugestartet oder forciert ausgeschaltet werden. Zusätzlich können über den Service Shell Befehle abgesetzt oder ganze PowerShell Skripts ausgeführt werden.

Schlüsselbegriffe

Zielsetzung

Ein bestehendes Konzept soll analysiert und bei Bedarf optimiert werden. Anschliessend wird das evauilierte Konzept entsprechend umgesetzt. Zusätzlich wird ein Management-Service entwickelt, mit welchem die Testumgebung gesteuert werden kann. Dieser Service soll sich in die bestehende Testumgebung der FHNW integrieren lassen. Zum Schluss soll die Sicherheit der aufgebauten Umgebung validiert und mittels Tests überprüft werden.

Ausgangslage

Typischerweise wird Schadsoftware in virtuellen Instanzen getestet und analysiert. Cyberkriminelle schützen ihre Malware gezielt, um einer Analyse, beziehungsweise Detektion, durch eine Antivirus Software zu entgehen. Um dies zu bewerkstelligen, wenden sie Anti-Sandboxing Methoden an. Sie versuchen zu detektieren, ob ihre Malware in einer Testumgebung läuft. Deshalb wird durch die Schadsoftware versucht zu prüfen, ob sich diese in einer virtuellen Umgebung befindet. Ist dies der Fall, so kann das Verhalten gezielt verändert werden, um einer Analyse in der Sandbox zu entgehen. Es ist notwendig, Tests mit vertretbarem Aufwand auch auf physischen Clients durchführen zu können. Das Ausführen von Schadsoftware führt meist zu tiefgreifenden Änderungen im Betriebssystem. Ein solches, infiziertes System kann nicht mehr für weitere Test verwendet werden und wird deshalb zurückgesetzt. Anders als bei virtuellen Instanzen ist das Zurücksetzen einer physischen Hardware weitaus komplexer.

Ergebnisse

Das bestehnde Konzept der FHNW wurde analysiert und mit den Anforderungen an die neue Lösung abgeglichen. Desweiteren wurde eine Marktanalyse vorgenommen und bereits bestehende Lösungen analysiert. Da keine auf dem Markt existierende Lösung alle Anforderungen abgedeckt hat, entschlossen wir uns für eine individuell angefertigte Lösung. Im Anschluss wurde die Hardware beschafft und wie geplant eingerichtet. Zeitgleich wurde die Cisco ASA konfiguriert und für den Schutz des Netzwerkes vor den Testclient platziert. Der Service wurde anschliessend konzipiert und zeitnah umgesetzt. Das Ergebnis ist, dass der physische Testclient nun vollumfänglich remote verwaltet werden kann. Mittels dem eingesetzten Raspberry Pi ist ein Zurücksetzten der Installation innerhalb von einer knappen Halbenstunde möglich.

Projektdaten

Auftraggeber

Fachhochschule Nordwestschweiz
https://www.fhnw.ch/de/

Projektteam

Kontakt

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