Neuroaugmentation einer künstlerischen Neuinterpretation
Das Ziel der nachfolgenden Arbeit ist es herauszufinden, wie der Einsatz eines BCI’s eine künstlerische Arbeit unterstützen und verstärken könnte. Dazu werden folgende Forschungsfragen gestellt.
Als Ausgangsprojekt ist ein Kunstwerk, dass durch die Kunst von Emma Kunz inspiriert wurde. Dabei handelt es sich um ein Kunstobjekt, welches im dreidimensionalen Raum mittels 3D-Brille erfahren werden kann. Im Raum werden verschiedene Formen, Farben und Musik gezeigt, welche um den Zuschauer herumfliegen. Die Figuren können aus mehreren Flächen bestehen und bei Kollision mit anderen Objekten neue Schnittgeraden und Schnittflächen bilden. Gleichzeitig wird die Erfahrung von Musik begleitet, die die Erfahrung fast schon „Trance“-ähnlich macht. Die Formen und Farben sind an Kunstwerke von Emma Kunz angelehnt, wobei diese in den dreidimensionalen Raum umgewandelt wurden.
Die theoretischen Nachforschungen haben gezeigt, dass eine Kombination von emotionsbasiertem und visuellem Neurofeedback die Effizient und Genauigkeit eines BCI, vor allem im dreidimensionalen Raum, erhöhen kann. Ebenfalls konnte durch den praktischen „Proof of Concept“, verschiedene Benchmarks, und Usability-Tests gezeigt werden, dass die Umsetzung eines Kunstobjektes im dreidimensionalen Raum, welches mittels BCI augmentiert wird, nicht nur möglich ist, sondern ebenfalls die grundlegende Kunsterfahrung positiv beeinflusst.