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Payment System für Besucherparkplätze

Zusammenfassung

Erstellung eines Zahlungssystemes, welches eine einmalige Bezahlung an einer Ladestation für Elektroautos ermöglicht. Die erarbeitete Lösung wurde mit einem Prototyp validiert.

Schlüsselbegriffe
Zielsetzung

Das Ziel der Arbeit ist ein Vergleich existierender Payment Systeme, die Erstellung eines Konzept und eines Prototyps, so dass die Megalog AG mit seiner Ladelösung auch Besucher-Parkplätze elektrifizieren kann. Die Payment Lösungen sollen in die bestehende System-Architektur integriert werden, deren zentralen Komponente ein kleines Cluster von Raspberry Pis ist auf denen Go-Microservices installiert sind.

Ausgangslage

Der fortlaufende Umstieg von herkömmlichen Kraftfahrzeugen zu Elektrofahrzeugen führt vor allem in Überbauungen mit Mehrfamilienhäusern mit ihren grossen Tiefgaragen zu neuen Herausforderungen. Solche Tiefgaragen haben oftmals nicht die Infrastruktur, um für jeden Parkplatz eine Ladestation anzubieten, ohne dass zu viel Last auf das Stromnetz der ganzen Überbauung ausgeübt wird. Das Startup megalog AG hat sich dieser Herausforderung angenommen und bietet die Ladelösung Megalog an, die eine generelle Elektrifizierung von Parkplätzen in Wohnsiedlungen erlaubt. In der aktuellen Version braucht Megalog eine klare Zuordnung Parkplatz - Mieterschaft, um die Rechnungsstellung auslösen zu können. Eine Variante für eine Abrechnung von Besucherparkplätzen existiert nicht.

Ergebnisse

Im Rahmen des IP5 Projektes eMobility: Payment System für Besucherparkplätze wurde die Machbarkeit der Übertragung des Ladekonzepts des Kunden Megalog AG auf Besucherparkplätze von Liegenschaften untersucht. Im Gegensatz zu dedizierten Mieterparkplätzen besteht bei Besucherparkplätzen keine direkte Zuordnung von Mieterschaft zu Parkplatz. Die bisherige Lösung der Auftraggeberin kann daher nicht ohne weiteres auf Besucherparkplätze übertragen werden. Das erarbeitete Payment System erlaubt die einmalige Abrechnung nach Zeit von Ladevorgängen auf Besucherparkplätzen. Eine intensive Auseinandersetzung mit bestehenden Payment Systemen hat gezeigt, dass die meisten dieser Systeme sowohl eine Mitgliedschaft als auch ein physisches Authentifizierungstoken in Form einer RFID-Card oder einer Smartphone App voraussetzen. Nachteile dieser Systeme sind unter anderem die benötigten Investitionen in die lokale Infrastruktur sowie der erhöhte administrative Aufwand in Form von Kundenmanagement. Der Prototyp erlaubt es jedem Besucher ohne Registrierung mit seinem Smartphone die Dienstleistung von Megalog in Anspruch zu nehmen. Er besteht aus dem Zusammenspiel einer Ionic React Webapplikation und zwei in Go programmierten Microservices. Unter der Einbindung des Zahlungsproviders Datatrans AG können Benutzer schnell und sicher mit gängigen Zahlungsmitteln bezahlen. Benchmarking des Prototypen hat gezeigt, dass die realisierte Lösung robust ist und problemlos über 100 gleichzeitige Bezahlvorgänge verarbeiten kann. Die Lösung zeichnet sich durch die vergleichsweise niedrigen Installationskosten, das Wegfallen eines Kundenmanagements sowie der einfachen Benutzung mit allen gängigen Smartphones aus.

UI des Prototypen

Prototype UI

Architektur Payment Service

Architektur Payment System

Projektdaten

Projektdauer: 1 Semester

Aufwand in Personenstunden: 360h

Teamgrösse: 2 Personen

Auftraggeber

Markus Bossert
Megalog AG

Projektteam

Kevin Buman
kevin.buman@students.fhnw.ch

Pascal Hauser
pascal.hauser1@students.fhnw.ch

Kontakt

Prof. Dr. Jürg Luthiger
juerg.luthiger@fhnw.ch

Dominik Link
dominik.link@fhnw.ch

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