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Transmediale Mini-Games für Alternate Reality Game

Zusammenfassung

Entwicklung experimenteller Spielmechaniken für intermediale Adventure-Games im Bildungskontext

Schlüsselbegriffe

Game Design, IoT, Serious Games

Zielsetzung

Ziel der Arbeit ist es, neuartige Spielmechaniken für ARGs in zu entwickeln.
Dies geschieht im Kontext der Vermittlung von systemischem Denken an Schüler*innen der Sekundarstufe I.
Als Grundlage für die Entwicklung dieser Spielmechaniken wird ein Referenz-ARG konzipiert. Basierend auf diesem Rahmen sollen transmediale Spielmechaniken entwickelt werden, die digitale und physische Elemente verknüpfen. Ausserdem sollen für diese abstrakten Gameplay-Elemente jeweils eine Beispiel-Implementation erstellt werden. Diese dient sowohl der Testbarkeit der Spielmechaniken an sich als auch als Wegweisung für die Entwicklung des finalen Spiels.

Ausgangslage

Unser Projekt gliedert sich als Unterprojekt dem interdisziplinären Forschungsprojekt «SysteMINT» der Pädagogischen Hochschule FHNW an.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, Ressourcen für Lehrpersonen zu erstellen, um mithilfe eines «Alternate Reality Game» (ARG) das Systemdenken von Sekundarstufe I Schüler*innen zu fördern.
Im Projekt der PH sollen im Gegensatz zu klassischen analogen und digitalen Lernmedien die Inhalte Medienübergreifend verknüpft werden, um ein digitales, dynamisches und aktuell bleibendes Spiel zu erhalten.
In diesem Kontext nimmt unser Unterprojekt «Transmediale Mini-Games für Alternate Reality Games» eine explorative Funktion ein und liefert erste Ergebnisse liefern, welche Möglichkeiten für die Umsetzung dieses ARGs bestehen und wie konkrete Spielmechaniken aussehen könnten.

Ergebnisse

Wir haben in unserer Recherche verschiedene Genres von digitalen und physischen Spielen untersucht, welche in einem didaktischen Kontext angewendet werden.
Die analysierten Spiele teilen viele strukturelle Eigenschaften, die durch intermediale Interaktionen ergänzt werden können.
Im Rahmen des Projekts wird eine neue Methode konzipiert, die Struktur solcher Spiele zu modellieren und validieren das Modell anhand von Prototypen, die diese Interaktionen demonstrieren.
Das Ergebnis ist ein Spielprototyp, der in vier zusammenhängenden Teilen verschiedene intermediale Spielmechaniken implementiert.
Ein Teil dieser Spielmechaniken wurden mit einer Gruppe von Jugendlichen im Sekundarschulalter getestet und validiert. Die Schüler*innen sprechen stark auf die immersive Qualität des Spiels an und interagieren auf eine intuitive Art mit den komplexen Inhalten.
Zudem dienen die Prototypen als Referenzimplementation für die vorgestellten Spielmechaniken und bilden somit eine Ausgangslage für weiterführende Projekte.

Benutzertest mit Sekundarschülern
Benutzertest mit Sekundarschülern
Video "Interaktiver Koffer mit NFC-Spielobjekten"
Video "Interaktives Sprachantwortsystem"
Projektdaten

Projektdauer: 22.02.2021-18.06.2021
Aufwand in Personenstunden: 360 Stunden
Teamgrösse: 2 Personen

Auftraggeber

Dr. Karin Güdel karin.guedel@fhnw.ch
Pädagogische Hochschule FHNW

Projektteam

Hanna Lisa Franz
Dario Breitenstein

Kontakt

Prof. Dr. Doris Agotai doris.agotai@fhnw.ch
Madlaina Kalunder madlaina.kalunder@fhnw.ch

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