Plastic Dive
Lernen, wie Mikroplastik das maritime Ökosystem bedroht, während du in die Rolle eines Fisches schlüpfst und durch die verschmutzten Gewässer navigierst. Ein interaktives Spiel, das auf unterhaltsame Weise zu klimafreundlichem Handeln motiviert.
Ausgangslage mit Problemstellung
Mikroplastik ist ein wachsendes Umweltproblem, das die Meere und Gewässer belastet. Der Zusammenhang zwischen dem alltäglichen Konsum von Plastik und der Verschmutzung der Ozeane ist vielen Menschen noch nicht vollständig bewusst. Unser Projekt möchte auf unterhaltsame Weise auf dieses Problem aufmerksam machen, indem es das Thema Mikroplastik in einem Spiel aufgreift, das die Auswirkungen von Kunststoffabfällen auf das maritimes Ökosystem thematisiert.
Zielsetzung und Zielgruppe
Wir möchten Jugendliche von 12 bis 16 Jahren durch interaktives Gameplay dafür sensibilisieren, wie ihre Kleiderwahl die Mikroplastik-Belastung im Meer beeinflusst. Spieler*innen erfahren direkt, welche Materialien besonders problematisch sind und wie ihr Handeln zum Schutz der Meere beitragen kann.
Ergebnisse und Spielidee
Mit „Plastic Dive“ scannen die Spieler*innen zunächst ein echtes Kleidungsstück – etwa Polyester oder Baumwolle. Das System erkennt über Barcode/QR-Code den Materialtyp und legt damit die Schwierigkeit und somit die Anzahl der Plastikpartikel fest, denen man im Spiel begegnet. Anschließend steuerst du deinen Fisch in einer Unterwasserwelt: Je nach Materialdichte tauchen dichte Müllfelder oder nur wenige Teilchen auf. So erlebst du unmittelbar, wie deine Textilwahl die Verschmutzung beeinflusst. Im Spiel lernst du, welche Materialien besonders viele Mikroplastik-Partikel freisetzen und welche schonender fürs maritime Ökosystem sind.
Arcade-Gehäuse
Das Herzstück ist ein handgefertigtes Arcade-Gehäuse aus Holz, das mit einem 24″-Bildschirm die Unterwasserwelten zeigt. Zwei Joysticks ermöglichen sowohl Single- als auch Multiplayer-Action. Es verbindet Nostalgie mit moderner Technik.
Kleiderwahl
Über den „Scannen“-Button wird dein Kleidungsstück per Barcode-Code eingelesen. Je nach erkanntem Materialtyp (z. B. Polyester, Baumwolle) passt das Spiel die Anzahl der Mikroplastik-Teilchen an.
Spiel
Nach dem Scan steuerst du deinen Fisch durch Plastikfelder. Je länger du die Teilchen ausweichst, desto schneller steigt dein Punktzähler. Am Ende erhältst du eine Auswertung wie viele Punkte du erreicht hast.
Entwickelte Lösung und ihr Nutzen
„Plastic Dive“ verbindet realen Material-Scan mit virtuellem Abenteuer. So wird Umweltwissen unmittelbar erfahrbar:
- Spieler*innen lernen, wie alltägliche Entscheidungen, wie die Wahl von Kleidungsstücken, zur Mikroplastikbelastung beitragen. Dies hilft, ein tieferes Verständnis für Umweltprobleme zu entwickeln.
- Das Spiel motiviert durch spielerische Elemente zudem können Spieler*innen ihre Highscores am Ende betrachten und sich mit anderen messen, was das Spiel herausfordernd und interessant macht.
- Die Lösung hilft, das Thema auf eine praxisnahe Weise zu vermitteln. Spieler*innen erleben unmittelbar die Auswirkungen von Mikroplastik in einer unterhaltsamen und leicht zugänglichen Form.
- Die Zielgruppe wird auf eine Art und Weise angesprochen, die ihren Interessen und ihrem Alter entspricht, wodurch das Lernen und die Aufklärung über Umweltprobleme effizient und nachhaltig wird.
Technische Schlüsselbegriffe
- ProgrammierspracheJava 21
- Frontend StackJavaFX
- Backend StackPI4J
- PlattformRaspbery Pi 5
Kund:in

Primeo Energie
Weidenstrasse 27
CH-4142 Münchenstein
www.primeo-energie.ch
Projektteam
* nicht im Bild dabei.
Team
David Cao
Michael Galambos
Bojan Rodic
Simon Schneider
Kevin Strub *
Klemen Zmahar
Andreas Vogt
Coach
Samuel Fricker