Zusammenfassung
"Hardware Arcade" soll Jugendlichen spielerisch den Unterschied zwischen Hardware und Software vermitteln.
Schlüsselbegriffe
- Sprachen: Java 11, FXGL-Framework
- Datenbank: SQLite
- Betriebssystem: RaspberryPi 4
- Hardware: RaspberryPi 4, 4 USB Game-Controller, Beamer, Leinwand
- Ziel: Hard- und Software erklären, Spass erzeugen, Kinder für das Thema begeistern
- Einsatzort: Kids@Science Workshop
Ausgangslage
Jugendliche kommen heutzutage früh mit Informatik in Kontakt (Smartphones, Computer, Konsolen), aber besitzen wenig oder kein fundiertes Grundwissen. Sie bewegen sich hauptsächlich in der Rolle des Konsumenten und denken nicht drüber hinaus. Damit sie
auf die Rolle des zukünftigen Beitragenden vorbereitet werden können, ist Hintergrundwissen nötig. Um den Jugendlichen die Basis mithilfe eines geführten Einstiegs näher zu bringen, bietet kids@science verschiedene Workshops für
Jugendliche zwischen 10 und 13 Jahren an.
Die kids@science Initiative wird durch die Organisation "Schweizer Jugend Forscht" geleitet. Im Workshop "Hardware und Software" sollen die Kinder die Abgrenzung
zwischen Hardware und Software lernen. Als Einstieg zum Workshop soll ein Spiel erstellt werden, welches den TeilnehmerInnen das Thema zielgruppengerecht näherbringt. Der Workshop findet einmal jährlich im Sommer statt. Der Workshop
dauert vier Tage und wird in den Räumlichkeiten der FHNW durchgeführt. Geführt wird der Workshop in der Regel von Studentinnen und Studenten, welche diese Aufgabe freiwillig übernehmen.
Zielsetzung
Das Spiel sollte den Kindern auf eine einfache Art und Weise den Unterschied zwischen Hard- und Software aufzeigen. Durch den aufkommenden Spass, sollte bei den Kinder die Begeisterung und das Interesse am Thema geweckt werden. Desweitern sollte das Spiel den Workshopleitern und Workshopleiterinnen als Hilfsmittel für ihre späteren Erklärungen dienen.
Ergebnisse
Das Arcade Game wird von 2-4 Kinder spielbar sein. Jedes Kind besitzt einen Controller mit Knöpfen. Für jedes erfolgreich verarbeitete Datenpaket erhält das Kind Punkte, welche am Ende zusammengezählt auf einem Scoreboard aufgelistet
werden. Verschiedene Figuren stehen zur Auswahl bereit und der Schwierigkeitsgrad steigt bei jedem Level.
Das Spiel zeigt spielerisch die Abläufe eines Computers und lässt die Kinder aktiv daran teilhaben. Es wird ein Computer
simuliert und die Kinder fungieren als Software, welche im Hintergrund die Aufgaben erledigen. Unsere Tests mit der Zielgruppe haben ergeben, dass die Kinder grossen Spass am Spiel haben. Unser Ziel, Begeisterung auszulösen haben
wir erreicht. Weitere Resultate folgen.
Projektdaten
Projektdauer: 15.09.2021 - 15.06.2022
Aufwand in Personenstunden: 180h pro Person
Teamgrösse: 8 Personen
Auftraggeberinnen
Tabea Eggler (tabea.eggler@fhnw.ch)
Hannah-Sarah Kühne (hannahsarah.kuehne@fhnw.ch)
Hochschule für Technik
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
Projektteam
Von links nach rechts
- Aaron Ebnöther (Informationsmanager)
- Carolin Mäder (Requirements-Engineer)
- Yves Hunziker (Projektleiter)
- Layla Hamad (Entwicklerin)
- Justin Esome (Testmanager)
- Anja Krebs (Qualitätsmanagerin)
- Moritz Knöpfel (Software-Architekt)
- Colin Hatebur (Usability-Manager)
Kontakt
Team-Coach: Prof. Dr. Norbert Seyff
norbert.seyff@fhnw.ch
<< zurück