Status quo hinterfragen
Von Genügsamkeit, Autarkie und dem Umgang mit
Ressourcen.
Unsere Tour führt uns in die älteste Stadt Frankreichs – nach Marseille. Dabei gelangen wir nicht auf direktem Weg in die umtriebige Hafenstadt, sondern besichtigen unterwegs
Gebäude, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema unserer Reise auseinandersetzen. Es geht um das einfache Wohnen, um traditionelle Genügsamkeit und um kleine, effiziente Grundrisse. Es geht um autarkes Wohnen in Klöstern und
Wohnmaschinen, um Selbstversorgung und das Hinterfragen von Konventionen. Nicht zuletzt geht es auch um den Einsatz von Ressourcen in der Architektur und wie die Entnahme von Materialien unsere Landschaften verändert, in denen Negativräume wie ungeplante Architekturen zurückbleiben. Wir besuchen vernakuläre Gebäude, historische Steinbrüche und Sozialwohnungen, die mit lokalen Materialien gebaut wurden.
An der Küste besichtigen wir Bauten von Fernand Pouillon, der auf traditionelle, oft vergessene Bauweisen zurückgriff. Wir besuchen die imposante Fondation Maeght von Josep Lluís Sert und zeitgenössische Gebäude von Marion Bernard, z.B. eine Architekturschule.